Zuvor wurde jedoch in Villarica Halt gemacht, um Geld zu holen. Besonders interessant war ein kleiner Markt, an dem es lebende Küken zu kaufen gab. "Mama, wir kaufen uns so eins und nehmen es mit nach Hause, ja?"
Wir fransten uns über die Landstraßen bis Conaripe am Lago Calafquén, um dort in einer Gaststätte am Seeufer Mittag zu essen. Die Kinder bekamen wieder ihr Bilz bzw. Pap und waren somit zufrieden. Am Strand hatten sich die Einheimischen eingefunden, einige trauten sich auch trotz des Windes ins Wasser.
Dann ging es mit Ritter Rost-Wunschkonzert südlich des Vulkans ins Gebirge hoch, auf Piste an anderen Thermen und kristallklaren Bächen vorbei, bis wir unser Ziel gefunden hatten.
Nach dem Umziehen probierten wir gleich das erste Becken: Wie angenehm, man wollte nur noch im Wasser bleiben. Wir rafften uns dennoch auf und folgten dem rot gestrichenen hölzernen Fußweg die Schlucht hinauf bis zu einem Wasserfall am Ende der Anlage.
Fast jedes (nicht zu heiße) Becken wurde ausprobiert. Über dem Wasser schwebte ein dünner Nebel – und ein leichter Hauch von Vulkanpups.
Ein derart entspannender Tag war es, dass wir alle ein wenig müde geworden waren. Beim Verlassen der Anlage bemerkten wir noch einen jungen Touristen, der im vordersten Becken eingeschlafen war.
Die Ermüdung der Kinder machte sich bemerkbar, als wir in Lican Ray angekommen waren: Sie waren unzufrieden und maulig und erst wieder glücklich, nachdem sie in einer Spielbude ein paar Pesos verballert und zum Abendessen Pizza bekommen hatten.
Der Ort ist ganz offensichtlich auf einheimische Urlauber eingerichtet; Spielbuden, Mote-Stände und Läden mit Artesania-Tinnef säumten die Straße entlang der Plaza de Armas und zum Strand. Dort vergnügten sich die Besucher mit Tretbootfahren und einige wagten sich auch ins Wasser.
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