Den Campingplatz fanden wir zwar zunächst nicht, dafür aber einen Parkplatz vor den Gaststätten beim Wasserfall. Von der Brücke kann man ihn bereits sehr gut sehen – und den Rummel der chilenischen Wochenendausflügler. Wir gingen an Buden mit Artesania-Tinnef vorbei und zum Fuß des Wasserfalls; hier sprühte die Gischt über das Menschengedränge und nach einigen Fotos rutschten und kletterten wir den Weg zurück.
An weiteren Ständen mit noch mehr Souvenirs, Nüssen, Marshmallows und Charqui (getrockneten Pferdefleischflocken) ging es dann hinauf und zu einem Campingplatz am Fluss. Hier lagerten die einheimischen Ausflügler zu Dutzenden um niedrige gemauerte Grills auf denen das Fleisch bruzelte, während ihre Kinder – landesüblich in voller Montur – im Wasser oberhalb des Wasserfalls spielten.
Luis und Carl blickten sehnsüchtig auf eine Quad-Bahn und als die Betreiber bestätigten, dass auch so kleine Jungs fahren durften, bekam jeder sechs Runden mit den Zweitaktern spendiert.
Danach konnten die Kinder auch im Fluss planschen und erfrischt ging es wieder hinab und zu den Gaststätten. Carl wünschte zum Nachtisch Torte, von der er schon bald großzügig abgab: sie schmeckte erstaunlich gut.
Schließlich fanden wir dann doch den Campingplatz "Don Ambrosio" und lernten auch Herrn Dobeli, den Genfer Besitzer kennen, als wir ihm fast die Beete platt gefahren hatten. Luis und Carl freundeten am Pool mit einem chilenischen Jungen an und und spielten Synchronhüpfen, während ich die allgegenwärtigen Coliguachos erlegte.
Nach einem echten Espresso – und nicht dem ewigen chilenischen Nescafé – kehrten wir erfrischt zur Unterkunft zurück.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen