Kurt und Erika fanden dann zwar noch ein Abendessen, doch das Tor zur Casa Chueca war danach bereits verschlossen, so dass ihr Taxifahrer einen Nachbarn herausrufen musste.
Heute Vormittag fuhr Britta mit Kurt zum Autohof, während wir übrigen hier blieben; Luis und Carl hüpften mit Ava auf dem Trampolin und fütterten die Esel und Kaninchen. Dann waren Kurt und Britta zurück: Die Batterie tat's zwar aber nicht die Wegfahrsperre. Der Rezeptionist rief dann den Hauseigenen Automechaniker. Der meinte die Batterie sei zu schwach und empfahl, eine neue einzusetzen.
Also auf ins Einkaufszentrum, wo es zunächst Mittagessen gab. Britta und Kurt suchten nach einer Autobatterie, während Luis und Carl sich in einer Hüpfburg vergnügten. Doch auch die neue Autobatterie brachte nicht den gewünschten Erfolg, der Landy muss nach Santiago abgeschleppt werden.
Zum Abendessen fuhren wir dann noch einmal an den Rio Claro, wo wir nach einer kurzen Bootstour mit der "Titanic II" zunächst Latino-Erholung machten: Tischfußball, Mote con Huesillos und Flucht vor lästigen Bremsen. Dann beschlossen wir, für das Abendessen am gegenüberliegenden Ufer einzukehren. Diesmal hatte die Gaststätte jedoch ein wenig zu viel Lokalkolorit und die Stimmung war ohnehin gedrückt.
Für Erleichterung sorgte der Kellner, als wir bestellen wollten: "Wir hätten gerne die Karte"
"Haben wir nicht, ich erzähle Ihnen, was es gibt."
"Gibt es hier Wein?"
"Ja," (Grinsen) "Hauswein."
"Ist das Lomo Rindfleisch?"
"So eine Art."
Traurig nahmen wir abends Abschied, denn wir würden weiter in den Süden fahren, während Kurt und Erika nach Santiago zur einzigen Land Rover Vertragswerkstatt des Landes gebracht wurden. Merke: In Lateinamerika besser Japaner fahren, für die gibt's mehr Werkstätten!