Dann begannen die Aschenfelder und vor uns lag der Vulkan. An seinem Fuß stand verlassen der Skilift, an dem vorbei wir eine kaum noch zu erkennende Piste in der Asche zu den tiefer gelegenen Schneefeldern hoch fuhren. Hier blies der Wind, die Wolken zogen über die Aschenfelder und Britta wich einem schlecht gezielten Schneeball aus.
Dann den Weg wieder herunter und auf der Piste am gegenüberliegenden Hang entlang, um die andere Seite des Vulkans sehen zu können. Auf einem Sattel machte wir halt. Hier blies der Wind so stark, dass man sich in ihn hineinlegen konnte. Carls Mütze wurde beinahe in die Anden geblasen. Der Blick von hier reichte so weit, dass man die Nachbarvulkane Tolhuaca und Llaima ebenfalls sehen konnte.
Zurück ging es wieder durch den Wald, wo die Kinder eine Blasenpause machen mussten. Wir hielten am Rande einer Schlucht des Rio Cautín und entdeckten dort ein paar kleinere Wasserfälle.
Am Nachmittag fanden wir auf der Suche nach Mittagesessen in einer Therme die Zwillinge, die Luis und Carl bereits am Vortag kennen gelernt hatten, deren kleiner Bruder Felix und die Eltern. Statt Restaurantbesuch wurde es ein Picknick.
Wieder in unserer Unterkunft hatten wir bereits mächtig Hunger. Am frühen Abend wurde das Silversteressen mit einem Alphorn eröffnet. die Kinder fanden ein paar Spielgefährten in der Stube, was um so besser war, als es kräftig zu regnen begann. "So kalt und regnerisch war lange kein Sommer mehr," bemerkte die Geschäftsführerin, eine Schweizerin, die sich zu uns gesetzt hatte.
An unseren Tisch hatte sie auch ein paar mit dem Suizandina-Team befreundete chilenische Wirte aus der Nachbarschaft gesetzt, die uns von ihrer Herkunft -- keiner war aus Malalcahuello – und ihren Geschäften erzählten. Um elf waren die Kinder müde und nachdem wir sie zu Bett gebracht hatten, begann auch schon bald der Countdown ins neue Jahr.
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