Am Abend zuvor hatten wir einen Reitausflug gebucht, der nun stattfinden sollte. Mit Lateinischer Gemächlichekteit hatte der Fahrer aber den Termin um eine Stunde verschoben. Dann fuhr er uns durch das Tal des Cochiguaz, einem Seitental des Elqui. Die Pferde waren schon gesattelt und nachdem wir freundlich von unserem jungen Führer Mario und seinem noch jüngeren Gehilfen Humberto empfangen worden waren, ging es am Fluss entlang Talaufwärts. Die Pferde trabten gemächlich über die Schotterwege -- meines besonders gemächlich.

Die Kinder machten sich wirklich besonders gut. Sie hatten gar keine Furcht und grinsten breit über ihre Gesichter, als hatten Sie nie etwas anderes getan. Am Zielpunkt angekommen erfrischten wir uns alle am Fluss.

Unsere jungen Begleiter erklärten uns, im Fluss lebten Forellen, die sie mit Netzen fingen. Humberto sprang übermütig über die Felsen im Wasser, verlor das Gleichgewicht und landete im Fluss. Nachdem alle etwas getrunken und gegessen hatten ging es durch eine Furt wieder zurück.
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