In Maitencillo besuchten wir nach Bezug unserer Ferienwohnung -- den Cabañas San Pierre -- als erstes den Strand. Luis und Carl spielten Steine-in-die-Wellen-schnippen und plantschten natürlich ein paar mal ins Wasser. Nach Rückkehr in die Unterkunft machten wir uns sauber und fein für ein Restaurant. O Gott, in Deutschland ist es ja schon Abend! Schnell die Weihnachtsglückwünsche, bevor alle im Bett waren. Bernd und Sandra brachten wohl gerade die Kinder zu Bett, also auf Verdacht bei Emmi anrufen. Dann erreichten wir doch noch Bernd und Sandra: Minusgrade und weisse Weihnacht in Hamburg, während wir unseren Sonnenbrand pflegten.
Nun die Suche nach einem Lokal für das Essen. Die Kinder maulten zwar, sie wollten endlich kochen: "schon wieder Restaurant, wir wollen hier essen." Doch schlieslich fügten sie sich. Das erste Restaurant, gerade neben unser Unterkunft und traumhaft von einem deutschen Schreiner gebaut und betrieben, hatte leider geschlossen. Das nächste leider auch. Und das nächste. Im dritten Lokal meinte der Wirt, wir würden wohl Pech haben: es sei Weihnachten und nirgends sei geöffnet.
Also versorgten wir uns in einem kleinen Supermarkt mit dem Nötigsten, sehr zur Freude von Luis und Carl. Zunächst einmal Bescherung. Die Kinder lugten kichernd aus ihrem Zimmer, während wir den Gabentisch vorbereiteten. Große Freude und Weihnachtsstimmung breiteten sich aus, als die Geschenke entpackt wurden. Doch wo blieben die Großeltern? Da kam die Wirtin mit dem Telefon. Am Apparat war Erika. Sie wären in La Serena und würden es wohl nicht mehr schaffen.
Britta und ich kochten Nudeln mit Salami-Tomatensoße für die Kinder, für uns gab es Empanadas: Ein Festmahl.
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