"Da! Ein Fuchs!" Doch ausser Britta hatte ihn niemand mehr gesehen.
Rasch fanden wir die Bilder, die in den Stein geritzt worden waren. Eines sah aus wie ein Kaninchen -- von dessen Nacfahren wir auch einige sahen. An einigen Stellen waren Runde, Grapefruitgrosse Löcher in den Bodenfels gebohrt. Der Parkwächter am Eingang hatte uns erzählt, dass diese zum Stampfen des Getreides gebraucht worden waren.
Danach fuhren wir nach Ovalle, wo wir Mittag essen wollten. Dort wurde gerade ein Enduro-Rennen veranstaltet, zur grossen Freude der Kinder. Unter Dauerbeschallung eines Sprechers sammelten sich die Fahrer auf dem Hauptplatz und starteten mit lautem Getöse ihre Maschinen. Nachdem wir uns versorgt hatten, verfransten wir uns kurz; doch dann ging es in die Berge der Wüste.
"Na, das geht doch noch," bemerkte Britta. "Hier ist ja noch alles asphaltiert. Ich hatte in einem Blog von zwei Amerikanern gelesen, diese wären aus Alaska und kannten viele schlechte Straßen, doch diese sei angeblich die übelste gewesen." Die Straßen wurden aber zusehends enger und schlechter, bis hinter Rio Hurtado die Piste nur aus mehr oder weniger fest gefahrenem Geröll bestand. Doch auch hier bewährte sich "Offroad Britta" und schließlich erreichten wir den Pass in Tal des Elquí. Verstaubt -- sogar durch das verschlossene Verdeck der Ladefläche war der Staub gedrungen -- und Müde erreichten wir unsere Unterkunft El Tesoro de Elqui in Pisco de Elqui.
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